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Jahresbericht des Präsidenten
In diesem Bericht möchte ich Rückschau halten auf das vergangene Vereinsjahr.
Ich möchte aber auch Rückschau halten auf erfreuliche und weniger erfreuliche 
Aktivitäten rund um den Schiesssport die bei uns Pistolenschützen nicht auf Desinteresse stossen dürfen. 
Vor noch nicht allzulanger Zeit konnten wir Schützen unseren Sport ausüben, 
ohne dabei von irgendwelcher Seite behindert zu werden. Dann kam die Forderung nach Eindämmung des Lärms.
Plötzlich hatten jene Kreise das Sagen, welche - aus was für Gründen auch immer - die Schiesserei als belästigend, 
ja gesundheitsschädigend empfanden. 
Sturmläufe gegen den Schiesslärm und als Folge einschränkende Vorschriften erschwerten vielen Schützenvereinen 
einen geregelten Schiessbetrieb. 
Anlagen mussten geschlossen, andere mit grossen Kosten saniert werden. Die Schützen haben dies akzeptiert 
und es war im Sinne freundschaftlichen Zusammenlebens in einem sich wandelnden Umfeld sicher auch richtig so. 
Plötzlich tauchte ein neues Problem auf: Die mit giftigen Bleirückständen verseuchten Kugelfänge der Schiessanlagen. 
Auch hier stehen einschneidende staatliche Regelungen zur Beseitigung dieses ebenfalls als hochgradig gefährdend 
betrachteten Zustandes bevor, denen sich die Schützen wohl auch nicht entziehen werden. 
Bereits ist nun ein neuerlicher Angriff auf das Schiessen eingeleitet. 
Und bei dem hören nun Toleranz und Einrenken auf. 
Da verkündet ein Professor Kilias, man müsse die persönlichen Waffen unserer Armeeangehörigen samt und sonders 
in den Zeughäusern aufbewahren und nicht zu Hause weil sie dort einen Gefahrenherd bildeten. 
Auch alle Sportwaffen sollten aus dem gleichen Grunde eingezogen werden. 
Die wenigen, welche diese Forderung damals zur Kenntnis bekamen erachteten sie als Auswuchs eines Spinners. 
Ein Echo blieb aus. Doch siehe da: Herr Kilias brachte es - offenbar mit „Gleichgesinnten“ fertig -, 
mit seinem Anliegen im letzten Herbst im „Zischtigsklub“ des Schweizer Fernsehens aufzutreten und zu diesem 
„Problem von weittragender, allgemeiner Bedeutung“ Prominenz und eine Schützenkönigin aufbieten zu lassen. 
Je grösser die Zahl von Waffen sei, die in einem Land frei verfügbar seien, je grösser sei die Zahl der Missbräuche, 
behauptete Kilias. Am besten wäre es, überhaupt alle Schusswaffen durch den Staat einziehen zu lassen, 
wie man dies z.B. in England durchführe. 
Dazu kann Festgehalten werden, die Terrorakte in Nordirland und die in England seither steigende Zahl der 
Mordfälle mit Schusswaffen, zeigen den Erfolg. 
Dann verstieg sich Kilias zur ungehörigen Aussage, die Sturmgewehre in den Wohnungen der Armeeangehörigen und 
Schützen könnten bei Familienstreitigkeiten zu fatalen Folgen führen. 
Die hervorragende, geradlinige Replik des Zentralpräsidenten des Schweizerischen Schützenverbandes, 
Peter Schmid, die mit Zahlen belegten Gegenargumente des Präsidenten der „Pro Tell“, Divisionär Sollberger, 
die redlichen Aussagen der Schützenkönigin vom eidg. Schützenfest, Ruth Maurer, und auch die zur Wahrung 
der Tradition stehenden Pfarrer Sieber und alt Nationalrat Helmuth Hubacher trieben zwar 
Professor Kilias arg in die Enge. 
Einen Erfolg konnte er jedoch trotzdem buchen. Es ist ihm nämlich gelungen, die Öffentlichkeit auf seine 
Forderungen aufmerksam zu machen. Und er wird zweifelsohne auch Gefolgschaft finden. 
Mit den perfiden Argumenten, dass Gewehre und Pistolen in den Häusern der Schützen und Soldaten 
brachliegende Mordwaffen seien, lassen sich nicht nur Ängstliche, sondern besonders auch alle 
Arten von Gegnern des Schiesssportes als Mitläufer mobilisieren. Ein entsprechender parlamentarischer Vorstoss aus 
diesen Kreisen ist wohl nur noch eine Frage der Zeit. Dort wird sich dann zeigen, welchen Stellenwert die seit 
Jahrhunderten gerühmte und viel beachtete „Waffe im Hause des freien Schweizers“ bei unseren politischen Vertretern 
noch geniesst. Es wird Zeit, dass wir Schützen uns an Gottfried Kellers Worte erinnern:
„ Keine Regierung und keine Batallione vermögen Recht und Freiheit zu schützen, 
wo der Bürger nicht imstande ist, selber vor die Haustüre zu treten und nachzusehen, was es gibt,“ 
Ich bin überzeugt, dass wir Schützen, als Bürger dazu noch imstande sind, wenn man uns verleumden und entwaffnen will.
Erfreuliches und viel Positives für den Pistolen-Schiesssport hat uns Michel Ansermet mit dem Gewinn der 
Silbermedaille an den olympischen Sommerspielen in Sydney gebracht. Es war für uns Fernsehenzuschauer 
ein richtiges Nervenkitzel diesen Wettkampf zu verfolgen. Nach der ersten Hälfte des Programms rangierte 
Ansermet punktgleich auf dem 1.Platz. Am 2.Tag konnte er seine Nerven im Griff behalten und sich für das 
abschliessende Finale der besten acht qualifizieren. Im Final musste sich der 35 jährige - in Alpnach-Dorf 
wohnende Schnellfeuerschütze - einzig vom Russen Alifirenko bezwingen lassen, der mit 1,5 Punkte Vorsprung gewann.  
Bravo Michel Anserrmet, Deine Leistung hat uns Pistolenschützen viel gebracht und gut getan.
Nach der Schiesssaison für das LUPI-Schiessen welches wir im Sportzentrum Filzbach trainierten, 
begann die Schiesssaison 2000 im Wydeli. am  Samstag den 18.März mit dem 1.Training. 
Am Samstag den 1.April wurde bereits das vereinsinterne  Cupschiessen durchgeführt. 
Bei diesem friedlichen und doch spannenden  Wettkampf wurde Thomas Elmer Cupsieger.
Am  8. und 9. April folgte bereits das Historische Fahrtschiessen. 51Gruppen à 8 Schützen haben daran Teilgenommen. 
Schützenkönig bei den Pistolen wurde Kurt Uhlmann, Herisau. Zu erwähnen ist dass unser Schützenkamerad Eugen 
Arrigo Schützenkönig auf die Distanz 300m wurde. Geni, herzliche Gratulation!
Am Samstag, den 13. Mai fand in Glarus der kantonale Final der Gruppenmeisterschaften auf die Distanzen 25m und 50m statt.
Auf die Distanz 25m  qualifizierten sich 2 Gruppen aus Mollis. Auf die 50m Distanz gingen 5 Gruppen an den Start. 
Dass die molliser Pistolenschützen auf die kurze Distanz im Kanton fast unschlagbar sind, bewiesen die zwei Gruppen 
mit dem Gewinn der Gold- und Silbermedaillie! Am Nachmittag wollte man dann am liebsten gleich Nachdoppeln. 
Dies gelang nicht ganz, aber dennoch konnten unsere Schützen den Vorjahressieg verteidigen und holten wie am 
Morgen ebenfalls Gold. Mollis 1 verpasste die Bronze-, respektieve die Silbernedaillie um einen winzigen Punkt. 
Dennoch ein grosses Kompliment an alle Schützen, die den Verein PS Mollis in Glarus vertreten haben.
In den schweizerischen Hauptrunden 50m schieden die drei Gruppen dann leider schon in der ersten Runde aus. 
Mollis 1 + 2 mit Auszeichnung. Auf die Distanz 25m gelang der Vorstoss bis in die 3 HR, wo dann aber leider das Aus kam.
Im Herbst wurde unter der Führung von Franz Hunold in Riedern in Windeseile eine neue, sehr schöne 10m 
Druckluftschiessanlage erstellt. In Zusammenarbeit mit den Vereinen PS Ennenda, G+P Glarus und den 
Sportschützen Riedern wurde die neue Anlage innert 3 Wochen Schiessbereit erstellt. 
Allen Helferinnen und Helfern gebührt ein grosser Dank. Ohne Ihren Einsatz wäre dieses Projekt nie zu realisieren gewesen. 
Mit der neuen LSA Riedern besitzen die PS Mollis nun eine eigene und sehr gute Trainings- und Wettkampfstätte.
Am kant. Final der schweizerischen Luftpistolengruppenmeisterschaft 2000/2001 in Niederurnen holte Mollis ebenfalls 
den verdienten Meistertitel. Wir haben uns auch auf die Distanz 10m als Hochburg im Kanton etabliert.
2 Gruppen aus Mollis qualifizierten sich für die 1.HR. Beide überstanden diese relativ problemlos. Die 2. Hauptrunde 
wurde am 06. Februar in Riedern geschossen. Ziemlich sicher sind leider beide Gruppen ausgeschieden.
Der Höhepunkt in unserem Verein war im vergangenen Jahr sicher das Jubiläumsschiessen 50 Jahre Pistolenschützen Mollis, 
welches am Donnerstag und Freitag den 15./16.Juni und am Freitag und Samstag den 23./24.Juni durchgeführt wurde. 
Mit hoch gerechnet 250 Teilnehmer hatten wir spekuliert, gekommen sind an diesen Schiessanlass 315 Schützen. 
Hier gebührt der Dank an alle Organisatoren und Helfern die mit ihrem Einsatz mitgeholfen haben diesen Schiessanlass 
reibungslos und ohne Unfall durchzuführen. Bei den teilnehmenden Schützen ist die gute Organisation und die tadellos 
geführte Schützenstube durchwegs auf ein positives Echo gestossen. 
Ich komme bei den Auszeichnungen unter Traktandum 12 auf den Sieger resp. den besten molliser Pistolenschützen zurück.
Den Freundschaftswettkampf mit unseren Kameraden von Niederurnen am 4.August im Fennen Niederurnen wurde zu einem 
Triumph für die Molliser Schützen, Sieger wurde euer Präsident gefolgt von Heidi Hunold, welches bei der Letzten 
Passe im Ausstich etwas Pech hatte.
Der Freundschaftswettkampf mit den Ennendaner Kameraden wurde am Freitag, den 11.August im Wydeli ausgetragen. 
Dieser Wettkampf fand bei strahlendstem Wetter statt. Die zahlreich aufmarschierten Kameraden boten uns hartnäckig 
die Stirn. Wettkampfsieger wurde Willy Elmer gefolgt von Fritz Leuzinger. Das Zusammensein nach dem Schiessen mit 
dem fröhlich kameradschaftlichen Ausklang bleibt sicher in unserer Erinnerung haften.
Ein grosses Fest wurde das Endschiessen im Wydeli. Mit sehr guten 39 Teilnehmer war das Endschiessen so gut wie schon 
lange nicht mehr besucht.Dies sicher auch dank der Teilnahme einiger Schützen der Militärschützen Näfels. Sieger im 
Standstich wurde Ernst Landolt. Gewinner im Plauschstich Felix Leuzinger. Was aber nach dem Schiessen abging, 
übertraf alles im Wydeli bisher dagewesene. Bis weit nach Mitternacht wurde gefestet und getanzt, bis fast die 
Wände wackelten. Dieser Anlass soll uns allen in guter Erinnerung bleiben und hilft sicher mit, die Kameradschaft 
unter den Schützen zu fördern.
Ebenfalls ein Höhepunkt war das eidgenössische Schützenfest in Bière. 13. Schützinnen und Schützen vertraten die 
Farben der PS Mollis. Im 50m Sektionswettkampf erhielten wir den Silberlorbeer- und im 25m Sektionswettkampf den 
Goldlorbeerkranz. Es wurden von unseren Mitgliedern sehr hohe Resultate erzielt. Herzliche Gratulation!
An der Glarner Einzelmeisterschaften gewannen in 4 von 5 Disziplinen Schützen aus unserem Verein. Auf die Distanz 
25m gewann Röbi im C-Match wie aus im Standartprogramm den Meistertitel. Im B-Match auf 50m kam Thomas Elmer 
zu Meisterehren. Und zu guter letzt gewann Franz auch noch die kantonale Meisterschaft auf die Distanz 10m mit der 
Luftpistole. Einzig mit der Freipistole 50m ging der Titel nicht an Mollis. Ich gratuliere allen Gewinnern recht 
herzlich zu Ihren Meistertiteln.
Besucht haben wir durchs ganze Jahr folgende auswärtige Schiessen:
15.April 	Frühlingsschiessen in Glarus
15.April	Gruppenschiessen in Wängi
6. Mai	Historische Gedenkschiessen in Rothenturm
6. Mai	Gesslerburgschiessen in Küssnacht
7. Mai	Säntismeisterschaft, Urnäsch
20. Mai	Jubiläumsschiessen Küblis
27./28.Mai	Feldschiessen in Engi
2,/3.Juni		Einzelwettschiessen in Niederurnen
17. Juni		Bezirkswettschiessen in Weesen
17.Juni		Flughafenschiessen in Kloten
17. Juni		Amtschützenverbands-Schiessen in Malters
29. Juni		Freundschaftswettkampf 25m mit Egg
13. August	Landquarter Gruppenschiessen
17. August	Suwarowschiessen in Engi
25.  August 	Windeggschiessen in Wald
2. September 	Ostschweizer Gruppenschiessen Rapperswil
9. September 	Schwägalpschiessen
7. Oktober	General Werdmüllerschiessen in Wädenswil
16.September 	Gruppenschiessen in Hergiswil
28. Oktober	Winzerschiessen Andelfingen Distanzen 10m, 25m und 50m
4. November 	Martinischiessen in Uznach
12.November 	Sennwald 
11.November 	Pfannenstielschiessen in Egg
15.November 	Historisches Morgartenschiessen
Von den eben erwähnten Schiessen möchte ich doch noch einige sehr gute Resultate unserer Schützen 
und Gruppen verkünden.
Am Frühlingsschiessen in Glarus, Gruppe Wydeli mit 370 Punkten Rang 1!
Säntismeisterschaft, Distanz 25m, 
1. Rang Hunold Franz, 
4. Platz Elmer Thomas, 
5.Rang Eberle Robert
Jubiläumsschiessen Küblis, 1.Rang 50m, Franz Hunold
Suworow-Schiessen Engi, Sektionen 1.Rang Mollis mit einem Resultat von 93.557 Pkt.
Lanquarter Gruppenschiessen, Gruppen 1.Rang Mollis
Winzerschiessen Andelfingen, 2.Rang Festsiegerkonkurrenz, Fritz Leuzinger
Martinischiessen Uznach 50m, mit der Sportpistole 1.Rang Franz Hunold
An dieser Stelle sind sicher noch die Schweizermeisterschaften in Thun zu erwähnen. Von unserem Verein konnten sich 
4 Schützen qualifizieren. 
Im C-Programm auf 25m Rangierten sich 
Röbi Eberle im 17., 
Thomas Elmer im 23., 
Franz Hunold im 25. und 
Fritz Leuzinger im 33. Rang.
Mit der Grosskalieberpistole wurden folgende Ränge errungen.
Franz Hunold Rang 16, 
Fritz Leuzinger Rang 20 und 
Röbi Rang 25.
Mit der Standartpistole erreichte Franz den 37.Rang.
Röbi konnte sich im militärischen Schnellfeuer auf dem 15.Platz rangieren.
Ich möchte allen molliser Schützen zu ihren Resultaten recht herzlich gratulieren.
Im Berichtsjahr wurden leider 2 Schützenkameraden in die Ewigkeit abberufen.
Unser langjähriges Mitglied, Hans Krieg. Er starb am .29.November im Alter von 64. Jahren.
Fritz Zwicky-Vonmüllenen, er war einer der Gründer unseres Vereins. Er starb	am 14.Dezember 2000 im Alter von 92 Jahren.
Wir möchten diesen beiden Schützenkameraden übers Grab hinaus ein Ehrendes Andenken bewahren.
Ich ersuche die Versammlung zu Ehren der Verstorbenen und zum Gedenken sich von den Sitzen zu erheben.Danke.
Der Vorstand hat seine Arbeit in 5 Vorstandsitzungen erledigt. Die kleine Delegiertenversammlung in Ziegelbrücke und 
die Delegiertenversammlung in Näfels wurden besucht.
Meinen Vorstandskameraden möchte ich für die gute Zusammenarbeit in meinem ersten Präsidialjahr bestens danken. 
Durch ihre Mithilfe ist es mir gelungen das Vereinsschifflein auf dem richtigen Kurs zu halten.
Ganz besonders danken möchte ich unserer Schützenkameradin Heidi Hunold für die ausgezeichnete Führung 
der Schützenstube im Wydeli. An Anlässen und nach den  anstrengenden Trainings sorgte sie mit Speis und Trank 
dafür, dass die Kameradschaft und das gemütliche Zusammensein nicht zu kurz kam. Bravo Heidi, besten Dank 
und mach weiter so, Du hast einen besonderen Applaus verdient
Danken möchte ich der "Rabenwirtin" Frau Margy und ihrem Team für das Gastrecht das wir geniessen dürfen.
Danken möchte ich der Gemeinde Mollis für die finanzielle Unterstützung und das Wohlwollen gegenüber den 
Pistolenschützen Mollis.
Danken möchte ich euch liebe Schützenkameradinnen und Schützenkameraden für eure spontane Mithilfe bei 
Schiessanlässen, für euren Einsatz zugunsten unseres Vereins und vor allem für die gute Kameradschaft.
Man kann sich die Frage stellen, ist 2001 das Schicksalsjahr für den Schiesssport? 
Dieses Frühjahr werden die Delegierten des Schweizerischen Schützenverbandes und des Schweizerischen 
Sportschützenverbandes den Entscheid fällen, ob sie ihrer sportlichen Tätigkeit künftig in einem Einheitsverband 
oder weiterhin getrennt nachgehen wollen. Den gleichen Entscheid treffen die Arbeiterschützen mit einer brieflichen 
Urabstimmung. Man kann hoffen, dass der Entscheid aller drei Landesverbände zugunsten des Zusammenstehens fallen wird, 
heisst doch ein altes Sprichwort: „Einigkeit macht stark.“ 
Der neue Verband muss das Schiessen als Sport fördern. Dazu hat er sich als eines der wichtigsten Ziele zu setzen, 
die Jugend für den Schiess-Sport zu gewinnen und entsprechend auszubilden. Dies ist deshalb wichtig, weil der Angehörige 
der Armee nicht mehr Mitglied eines Schützenvereins sein muss. Wohl nur wenige Jugendliche werden sich im Alter von 
20 Jahren noch entschliessen, Schiessen als Sport zu betreiben und Mitglied eines Schützenvereins zu werden. 
Zudem ist die neue Armee mit ihrem reduzierten Mannschaftsbestand ohnehin kaum mehr als Reservoir für 
Schützenvereine zu betrachten. 
Man muss also die Jugend früh abholen und ihr Ausbildungs- und Wettkampfmöglichkeiten bieten, die ihren Interessen 
und auch ihrem Willen, Leistung zu erbringen, gerecht werden.
Mit diesem Ausblick möchte ich meinen Jahresbericht schliessen und wünsche den Pistolenschützen Mollis gut Schuss 
in der neuen Schiesssaison und vor allem wünsche ich mir dass die gute Kameradschaft in unserem Verein nicht getrübt werde.
Der Präsident 
Fritz Leuzinger